100% PURE LOVE – Emilija Tolj

100% PURE LOVE bedeutet absolute Authentizität, die im Falle nicht-sichtbarer Behinderungen besonders wirkungsvoll durch eine Umkehrung von innen nach außen erreicht werden kann. Wenn die Skulptur aus Tablettenblister auf dem Körper getragen wird, dann gleicht dies für Emilija Tolj einem Outing, das performativ stellvertretend für viele andere vorgenommen wird. Das geplante Filmprojekt soll intersektional betroffene Menschen sichtbar machen.

“Taking up space as a disabled person is always revolutionary.”
– Sandy Ho1

“If you are already an unconventional person, then do whatever you want because as much as people will try to hold you to certain standards, you already are not the standard, so just be yourself” – Julian Gavino2

“There is so much that able-bodied people could learn from the wisdom that often comes with disability. But space needs to be made. Hands need to be reached out. People need to be lifted up.” – A. H. Reaume3

Abbildungen: Auszüge Screenshots aus dem Video 100% PURE LOVE.

Weiterführende links: @rebirthgarments
https://vimeo.com/382025972

Blog von Talila A. Lewis:
https://www.talilalewis.com/about.html cripcamp the documentary trailer (ganze dokumentation auf netflix erhältlich)
https://www.youtube.com/watch?v=XRrIs22plz0


Biografie

Emilija Tolj

Emilija Tolj studiert Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart und erhielt dort das DAAD PROMOS-Stipendium. Eine wichtige Station war die School of 2020 im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart, aus der sich das Kollektiv Bond_ASAP begründete. Im Rahmen der Arbeitsgruppe und darüber hinaus setzt sich Emilija Tolj mit den Arbeitsbedingungen und der Inklusion marginalisierter Menschen in der darstellenden Kunst und Architektur auseinander.

Fußnoten

  1. Alice Wong, Disability Visibility: First Person Stories from the Twenty-First Century, 2020, S. 82.
  2. https://www.youtube.com/watch?v=WZTH2_S-Tc8 (22.04.2021).
  3. A.H. Reaume, in: Alice Wong, Disability Visibility: First-Person Stories from the Twenty-First Century, 2020, S. 146.

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